HEXENVERBRENNUNG
In einer hellen Vollmondnacht
die Menschenmenge zieht von dennen
um auf dem Hügel vor der Stadt
einen Menschen zu verbrennen
Man hat einen Sündenbock gesucht
und es war der Kirche klar
alle Sünden IHR verbucht
IHR Verbrechen war ihr rotes Haar
SIE war bewandert in Natur und Heil
Man sprach IHR magisch Kräfte zu
Doch nur Jesus Kräfte haben darf
SIE war ausgemacht als Hex´ im Nu
Nun führt man SIE an Kett´ und Fessel
auf den Hügel hoch hinauf
die Flammen werden SIE verzehren
übrig bleibet Asch´ zuhauf
SIE schreit und jammert
wimmert fleht
„Werft mich nicht hinein ins Feuer
Jeder Mensch sein Schicksal sät“
„Des Deines ist es zu verbrennen
Du mit Satan bist im Bund“
Ruft der Pastor voller Inbrunst
„Gekommen ist nun Deine Stund“
Man stellt SIE auf den Scheiterhaufen
Festgebunden an ein Kreuz
Entfacht das Feuer zu ihren Füssen
Der Pastor ruft: „Gott lässt grüßen“
Und unter herzzerreiß´ Geschrei
IHRE Haut zerschmilzt zu Brei
Als die Menge ist befriedigt
will zurückzieh´n in die Stadt
der Pastor stolpert, schwankt, sich hält
versucht sich irgendwie zu stützen
doch das sollt´ ihm nichts mehr nützen
voller Wucht ins Feuer fällt
In dieser Nacht zwei Menschen brennen
Unter Höllenqualen sterben
EINE wird in´ Himmel fahren
der AND´RE in der Höll´ verderben
Andreas Wolfgang Vögele
In einer hellen Vollmondnacht
die Menschenmenge zieht von dennen
um auf dem Hügel vor der Stadt
einen Menschen zu verbrennen
Man hat einen Sündenbock gesucht
und es war der Kirche klar
alle Sünden IHR verbucht
IHR Verbrechen war ihr rotes Haar
SIE war bewandert in Natur und Heil
Man sprach IHR magisch Kräfte zu
Doch nur Jesus Kräfte haben darf
SIE war ausgemacht als Hex´ im Nu
Nun führt man SIE an Kett´ und Fessel
auf den Hügel hoch hinauf
die Flammen werden SIE verzehren
übrig bleibet Asch´ zuhauf
SIE schreit und jammert
wimmert fleht
„Werft mich nicht hinein ins Feuer
Jeder Mensch sein Schicksal sät“
„Des Deines ist es zu verbrennen
Du mit Satan bist im Bund“
Ruft der Pastor voller Inbrunst
„Gekommen ist nun Deine Stund“
Man stellt SIE auf den Scheiterhaufen
Festgebunden an ein Kreuz
Entfacht das Feuer zu ihren Füssen
Der Pastor ruft: „Gott lässt grüßen“
Und unter herzzerreiß´ Geschrei
IHRE Haut zerschmilzt zu Brei
Als die Menge ist befriedigt
will zurückzieh´n in die Stadt
der Pastor stolpert, schwankt, sich hält
versucht sich irgendwie zu stützen
doch das sollt´ ihm nichts mehr nützen
voller Wucht ins Feuer fällt
In dieser Nacht zwei Menschen brennen
Unter Höllenqualen sterben
EINE wird in´ Himmel fahren
der AND´RE in der Höll´ verderben
Andreas Wolfgang Vögele