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Feedback jeder Art DER FREIE WILLE - EIN PARADOXON

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  • Andreas Wolfgang Vögele
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DER FREIE WILLE - EIN PARADOXON

Seit Jahren kämpf ich dann und wann
gegen mein eig´nes Schicksal an.
Ich fluch und schimpfe unzufrieden,
nicht fähig, irgendwas zu lieben.
Streng meinen freien Willen an.
Will was erreichen, irgendwann.

Ich träum von Geld und Ruhm und Ehre,
doch umso mehr ich danach strebe,
immer ferner rückt es mir.

So Jahr um Jahr vergehet schleichend,
die Wahrheit drückt so unausweichend.
Die Ziele ich niemals erreich.

So fang ich an, mich Selbst zu hassen,
zerstör, was ich bekomm zu fassen.
Einer gebroch´nen Seele gleich.

Nun ist mir Alles ganz egal.
Den freien Willen lass ich geh´n.
Was nicht zu ändern ist, wird kommen.
Wie´s weitergeht, das wird man seh´n.

Doch plötzlich, wie aus heit´rem Himmel,
seh ich die Sonne, wie sie scheint.
Am Wegesrand blüht zart ein Blümlein,
ach siehe an, wie mich das freut.

Die Ziele, die ich einmal hatte,
erscheinen wie im Nebeldunst.
Mein Herz, das will vor Glück zerspringen,
schrei es heraus, mit voller Brunst.

Nie wieder werd ich irg´ndwas wollen,
den freien Willen brauch ich nicht.
Steht sowieso dem Glück im Wege,
hält einfach nicht, was er verspricht.

Mit freiem Willen stets zu streben,
ist Unfreiheit in tiefster Norm.
Den freien Willen aufzugeben,
ist Freiheit in der höchsten Form.


Andreas Wolfgang Vögele
 
Hallo Andreas,
Die Pole sind wirklich sehr schön beschrieben. Auch wenn es keinen absoluten freien Willen gibt, und Menschen nicht frei von Ursachen sind so gibt es doch fast immer in diesem Rahmen Möglichkeiten durch bewusste Absicht das Leben zu formen, zb muss man erst mal hinausgehen, um die Sonne und die schönen Blumen zu sehen.
Nicole
 
Liebe Nicole, Lieber Rudolph.
Ich glaube, dass wir uns innerhalb unserer "ICH"-Blase (unserer Persönlichkeitmit) mit freiem Willen bewegen können. Aber ständig kommt neues aus unserem Unterbewusstsein/Unbewusstes an die Oberfläche. Wir haben die Wahl, das Neue in unser "ICH" zu integrieren, oder unser "ICH" zu verschliessen, und das Neue abzulehnen. Wenn wir es ablehnen, erhöht es den Druck aus dem Unterbewusstsein und bildet Krankheitssymptome. So werden wir von der göttlichen Einheit Stück für Stück gezwungen, Alles was es gibt, in unser "ICH" zu integrieren, um das "ICH" letztendlich zu verlieren und Eins mit Allem zu werden (Erleuchtung). Jesus sagte: Vater, Dein Wille geschehe.
 
  • Andreas Wolfgang Vögele
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