Ein Gott fällt nicht tief, weil er stürzt.
Er fällt tief, weil niemand mehr an ihn glaubt.

ich, der bei sternen schlief
und das haar des raums trug
wie ein silbernes geweih
der den staub der planeten
über die milchstraße blies
und im mond saß
fahrend durch das bodenlose blau
der sommernächte
ich bin leer
ausgeraubt
meine schiffe verbrannt
meine stimme ohne glut
ohne echo
im toten firmament
nur der rückschlag
aus dem dunklen gewölbe
meines verwirrten herzens
ich stehe allein
kein gott
keine gesellschaft
die mein dasein einbindet
kein horizont
kein meer
nur das namenlose brennen
ich spüre
wie das wasser steigt
in der nacht
die angst drängt zum mund
auf den lippen
müdigkeit
und ekel
ich habe mein mark vergeudet
hörig
dem gierigen blut
was bleibt
mein sturz
lasst mich zerschellen
heulen
wie eine möwe
im schwarzen tang
wer einmal
wie eine sonne
im zenit stand
wird schließlich
ins sandige beißen
Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)
Er fällt tief, weil niemand mehr an ihn glaubt.

ich, der bei sternen schlief
und das haar des raums trug
wie ein silbernes geweih
der den staub der planeten
über die milchstraße blies
und im mond saß
fahrend durch das bodenlose blau
der sommernächte
ich bin leer
ausgeraubt
meine schiffe verbrannt
meine stimme ohne glut
ohne echo
im toten firmament
nur der rückschlag
aus dem dunklen gewölbe
meines verwirrten herzens
ich stehe allein
kein gott
keine gesellschaft
die mein dasein einbindet
kein horizont
kein meer
nur das namenlose brennen
ich spüre
wie das wasser steigt
in der nacht
die angst drängt zum mund
auf den lippen
müdigkeit
und ekel
ich habe mein mark vergeudet
hörig
dem gierigen blut
was bleibt
mein sturz
lasst mich zerschellen
heulen
wie eine möwe
im schwarzen tang
wer einmal
wie eine sonne
im zenit stand
wird schließlich
ins sandige beißen
Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)