Die beiden Wölfe in mir.
In meiner Brust, da wohnen zwei,
ein jeder wild, ein jeder frei.
Der eine hell wie sanftes Licht,
das durch das Grün der Kronen bricht.
Er schenkt das Lächeln, schenkt die Pracht,
die uns im Außen glücklich macht.
Er fügt sich ein, er teilt bereit,
lebt Anstand, Liebe, Leichtigkeit.
Wie gern reicht’ ich ihm, jeden Tag
das Futter, das er fressen mag.
Doch tiefer sitzt der andre Gast,
den man so gern im Dunkeln hasst.
Der Wolf der Nacht, der Schatten trägt,
aus Angst und Wut und Zorn geprägt.
Er bockt und zickt, er klagt und grollt,
ein Teil, den niemand sehen wollt’.
Ich stieß ihn fort, tief ins Meer,
verbannt’ ihn in die Wüste leer.
Verdammt hab’ ich sein wildes Schreien,
wollte nur noch im Lichte sein.
Doch was im Dunkeln hungern muss,
wird zum Orkan, zum Krankheitsfluss.
Der Schatten wehrt sich, fordert Raum,
bricht hinterrücks durch meinen Traum.
Er schlägt um sich mit Schuld und Pein,
will nicht mehr der Verstoß’ne sein.
Denn Wahrheit ist:
Auch er bin ich, sein wilder Blick bedeutet mich.
Nun wechsle ich des Futters Art,
nicht mehr verdammt, nicht mehr erstarrt.
Ich heiße ihn im Lichte gut,
betrachte seine wilde Wut.
Mit Güte reich’ ich ihm die Hand,
lös’ auf das starre Sündenband.
Erst wenn das Dunkel Heilung spürt,
die Mitte mich ins Leben führt
In meiner Brust, da wohnen zwei,
ein jeder wild, ein jeder frei.
Der eine hell wie sanftes Licht,
das durch das Grün der Kronen bricht.
Er schenkt das Lächeln, schenkt die Pracht,
die uns im Außen glücklich macht.
Er fügt sich ein, er teilt bereit,
lebt Anstand, Liebe, Leichtigkeit.
Wie gern reicht’ ich ihm, jeden Tag
das Futter, das er fressen mag.
Doch tiefer sitzt der andre Gast,
den man so gern im Dunkeln hasst.
Der Wolf der Nacht, der Schatten trägt,
aus Angst und Wut und Zorn geprägt.
Er bockt und zickt, er klagt und grollt,
ein Teil, den niemand sehen wollt’.
Ich stieß ihn fort, tief ins Meer,
verbannt’ ihn in die Wüste leer.
Verdammt hab’ ich sein wildes Schreien,
wollte nur noch im Lichte sein.
Doch was im Dunkeln hungern muss,
wird zum Orkan, zum Krankheitsfluss.
Der Schatten wehrt sich, fordert Raum,
bricht hinterrücks durch meinen Traum.
Er schlägt um sich mit Schuld und Pein,
will nicht mehr der Verstoß’ne sein.
Denn Wahrheit ist:
Auch er bin ich, sein wilder Blick bedeutet mich.
Nun wechsle ich des Futters Art,
nicht mehr verdammt, nicht mehr erstarrt.
Ich heiße ihn im Lichte gut,
betrachte seine wilde Wut.
Mit Güte reich’ ich ihm die Hand,
lös’ auf das starre Sündenband.
Erst wenn das Dunkel Heilung spürt,
die Mitte mich ins Leben führt