Liebe Marry,
ich bin gerade erst nach Hause gekommen und muss in fünf Minuten schon wieder weg, deshalb antworte ich kurz.
Vielen Dank, dass du meine Arbeit gelesen und darauf reagiert hast. Ein herzliches Dankeschön auch an meine lieben Kollegen Teddybär, Emi, Rudolf Fritz-Roessle, Letreo71, Cornelius, Guenk, Darkjuls, Stavanger, etwas, Florian B, Paul Kah, Jutta S, Lizzy, Donna und viele andere, deren Namen mir im Moment nicht einfallen. Bevor ich es vergesse: Unzählige Gedichte meiner Kollegen von Poeten.de gehören zur Weltliteratur.
Als 1997 mein siebter Gedichtband mit dem Titel „Hass ist nicht meine Liebe“ erschien, konnten viele Leser und Kritiker nicht verstehen, wie jemand, der 30 Jahre lang ungerechtfertigt in einem Internierungslager gelitten hatte, einen solchen Titel wählen konnte. Ich kann nicht sagen, ob mein Glaube ein Fluch oder ein Segen ist, aber ich bin überzeugt, dass nur die Liebe die offenen Wunden dieser Welt heilen kann. Die Wahrheit ist, dass die gestrige kranke Welt noch kränker geworden ist. Angesichts dieser Realität wirken meine Werke, Gott sei Dank, auf den gebildeten Leser nicht mehr abstrakt, surreal oder wie das Produkt eines Wahnsinnigen.
Vor vielen, vielen Jahren las ich ein Zitat, das seither zu meinem kreativen Leitmotiv geworden ist: „Die Pflicht der Dichter ist es, ihr Land in erster Linie vor seiner eigenen Regierung zu verteidigen.“
Liebe Grüße
Fehyla