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Feedback jeder Art Friedliche Koexistenz

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  • Perry
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Das Spinnennetz am Fenster zeigt sich leer,
die Spinne darin gibt es wohl nicht mehr,
beim Fensterputzen wurde es mir klar,
sie wohnte bei mir fast ein ganzes Jahr.

Zuerst fand ich die Sache nicht so fein,
doch holte mich ein Mitempfinden ein,
ich gab die Absicht auf sie zu zerdrücken,
und dafür fing sie kiloweise Mücken.

Nun weht ihr Netz verwaist an der Fassade,
und ich steh da und denke mir, wie schade.
 
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Hallo!

Meine verbliebenen Spinnen dürfen bis zum Frühjahr bleiben, aber dann mache ich alle meine Drohungen wahr und setze sie raus. Diesmal wirklich!
Das ist sowieso eine komische Sorte, und fangen tun sie meines Erachtens nie was. Was kein Wunder ist bei den Netzen, die sie so herstellen. Das könnte ich besser, aber die sollen das schön mal selber machen, die Humoristen.

Also, ihr seht ...
So ist das bei uns:
Uwe
 
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Liebe Wilde Rose,

ein Gedicht, das zu Herzen geht, nicht nur, weil es am Alltäglichen ansetzt und an einem kleinen, wenig beliebten Lebewesen etwas Schätzenswertes zeigt. Oft macht uns -wie hier- erst der Verlust eines Anderen bewusst, wie viel Zeit wir mit ihm zusammen waren, ohne es recht zu merken, und wie sich unsere Einstellung ihm gegenüber geändert hat, hier von Missachtung zu Achtung, von Abneigung zu Zuneigung.

Sehr gern gelesen.
LG g


An Lebenspartner muss man sich gewöhnen,
und wird nicht ohne Weiteres intim,
zumal wenn beide andern Hobbies frönen,
und jeder glaubt, das Haus gehöre ihm.

Doch schließlich kann man sich sehr gut ergänzen,
entdeckt des Andern Tugenden bewusst -
und landet dieser plötzlich unter Kränzen,
erleidet man beträchtlichen Verlust...
 
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Liebe WildeRose,

wir haben sehr viele Spinnen und besonders toll finde ich das nicht aber ich weiß, dass sie sehr nützlich sind. Wenn mich eine stört, dann bringe ich sie nach draußen, manchmal brauche ich aber auch Unterstützung. 🙂 Dein Gedicht finde ich sehr sympathisch und liebenswert.

Hab es gern gelesen und den Faden weitergesponnen.

Lieben Gruß, Letreo

Bella

Frau Spinne an der Kellerwand
verpasst mir einen Riesenschreck.
Ich hab sie nicht sofort erkannt
und rannte deshalb schreiend weg.

Was denkt sich so ein Krabbeltier,
wenn alle immerzu nur schrein?
Vielleicht:“Was gäb ich jetzt dafür
einmal ein großer Hund zu sein.“
 
Hallo Wilde Rose,
wo Spinnen wohnen herrscht noch ein gesundes Raumklima!
Soweit möglich bringe Ich die größeren beim Frühjahrsputz ins Freie, ansonsten tolerieren wir uns. 😉
LG
Perry
PS: Spinnen haben übrigens keine Ohren aber dafür Sensoren, mit denen sie kleinste Vibrationen wahrnehmen können!
 
  • Perry
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