In den Lüften liegt ein Summen,
dringt an jeden stillen Ort,
will bei Tage nicht verstummen,
webt sich wie ein Teppich fort.
Sind es Bienen oder Hummeln,
die, berauscht vom Nektartrunk,
zwischen Blütenkelchen bummeln?
Ist der Klang Insektenfunk?
Weit gefehlt: Gebläsedüsen
in gewiefter Gärtnerhand
malträtieren Hypophysen
auf und ab im ganzen Land.
Randaliert da wohl ein Häher,
dessen Warnschrei schrill erklingt?
Nein, es ist ein Rasenmäher,
welcher junges Grün verschlingt.
Wildkrautbesen, Heckentrimmer
kennen weder Ruh noch Rast,
von Auroras erstem Schimmer
bis das Abendrot verblasst.
Vieles ist zurecht zu stutzen,
wenn der Lenz ans Pförtchen klopft.
Stöpsel sind nun sehr von Nutzen,
die man in die Ohren stopft.
Amseln stimmen ihre Chöre
unverdrossen weiter an.
Schade, dass ich sie nicht höre.
Schweigen hält mich fest im Bann,
und ich seh, wie sich im Flieder
mancher Schnabel stumm bewegt,
bis der Dirigent der Lieder
seinen Taktstock niederlegt.
dringt an jeden stillen Ort,
will bei Tage nicht verstummen,
webt sich wie ein Teppich fort.
Sind es Bienen oder Hummeln,
die, berauscht vom Nektartrunk,
zwischen Blütenkelchen bummeln?
Ist der Klang Insektenfunk?
Weit gefehlt: Gebläsedüsen
in gewiefter Gärtnerhand
malträtieren Hypophysen
auf und ab im ganzen Land.
Randaliert da wohl ein Häher,
dessen Warnschrei schrill erklingt?
Nein, es ist ein Rasenmäher,
welcher junges Grün verschlingt.
Wildkrautbesen, Heckentrimmer
kennen weder Ruh noch Rast,
von Auroras erstem Schimmer
bis das Abendrot verblasst.
Vieles ist zurecht zu stutzen,
wenn der Lenz ans Pförtchen klopft.
Stöpsel sind nun sehr von Nutzen,
die man in die Ohren stopft.
Amseln stimmen ihre Chöre
unverdrossen weiter an.
Schade, dass ich sie nicht höre.
Schweigen hält mich fest im Bann,
und ich seh, wie sich im Flieder
mancher Schnabel stumm bewegt,
bis der Dirigent der Lieder
seinen Taktstock niederlegt.