Gnadenlos und unbarmherzig…
scheint mir dieser eisenharte Mann
aus der Tiefe frosterstarrter Hölle.
Jedes Leben greift er ohne Skrupel an:
Alte, Kinder, Männer, Frauen
fürchten seinem Würgegriff.
Kalte Herzen erntet er wie Kieselsteine
für eine seelenlose Unterwelt,
frostet sie, so lang es ihm gefällt, wirft sie
wütend wieder in die Menschenwelt,
wo Liebe, Arbeit, selbst Kriege schon erstarren,
wo Menschen in Eiseskälte und Stillstand
auf das Ende seiner Schreckensherrschaft harren,
wo Kunstlicht und Heizungsenergie kein Ersatz,
für Sonnenstrahlen, Herzenswärme.
Lange sieht der Liebe Göttin aus dem Firmament
seinem Treiben durch die dichte Nebeldecke zu.
Fasziniert zu sein scheint sie von diesem Gesellen.
Doch es lässt ihr keine Ruh, dass die Liebe leidet.
So beschließt sie, diesen Missstand abzustellen.
Als er in seiner Arbeit innehält, nähert sie sich ihm
mit streichelnden Grüßen über Winterhaar und Wange.
Er, überrascht, lässt sie gewähren,
will sich seiner Gefühle zu ihr nicht erwehren,
im Gegenteil: Tränen fließen
aus seinen Wangen hin zu ihren Füßen.
Dort, befreit von Eis und Schnee, sinkt er
auf die Erde nieder und aus Mitleid bettet sie
seinen Kopf in ihren Schoß, Ohnmächtig
spürt er, wie ihn die Kraft verlässt,
fragt sich, was mit ihm los.
In der Wasserlache seiner Tränen
erste Gräser sprießen.
Aus ganzem Herzen lächelt sie
Bald werden Mensch und Frühling
fröhlich sie wieder begrüßen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12. 01.2026 ab heute 86)
scheint mir dieser eisenharte Mann
aus der Tiefe frosterstarrter Hölle.
Jedes Leben greift er ohne Skrupel an:
Alte, Kinder, Männer, Frauen
fürchten seinem Würgegriff.
Kalte Herzen erntet er wie Kieselsteine
für eine seelenlose Unterwelt,
frostet sie, so lang es ihm gefällt, wirft sie
wütend wieder in die Menschenwelt,
wo Liebe, Arbeit, selbst Kriege schon erstarren,
wo Menschen in Eiseskälte und Stillstand
auf das Ende seiner Schreckensherrschaft harren,
wo Kunstlicht und Heizungsenergie kein Ersatz,
für Sonnenstrahlen, Herzenswärme.
Lange sieht der Liebe Göttin aus dem Firmament
seinem Treiben durch die dichte Nebeldecke zu.
Fasziniert zu sein scheint sie von diesem Gesellen.
Doch es lässt ihr keine Ruh, dass die Liebe leidet.
So beschließt sie, diesen Missstand abzustellen.
Als er in seiner Arbeit innehält, nähert sie sich ihm
mit streichelnden Grüßen über Winterhaar und Wange.
Er, überrascht, lässt sie gewähren,
will sich seiner Gefühle zu ihr nicht erwehren,
im Gegenteil: Tränen fließen
aus seinen Wangen hin zu ihren Füßen.
Dort, befreit von Eis und Schnee, sinkt er
auf die Erde nieder und aus Mitleid bettet sie
seinen Kopf in ihren Schoß, Ohnmächtig
spürt er, wie ihn die Kraft verlässt,
fragt sich, was mit ihm los.
In der Wasserlache seiner Tränen
erste Gräser sprießen.
Aus ganzem Herzen lächelt sie
Bald werden Mensch und Frühling
fröhlich sie wieder begrüßen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 12. 01.2026 ab heute 86)