Mein Gang zum Wald
Bin aus dem Haus gegangen,
draußen mich wieder zu finden,
inneren Frieden erlangen.
Blüten von Butterblumen
wie Konfetti gestreut
über sattem Wiesengrün.
Auf dem Weg zum Wald
Ginsterblüten, ungezählt,
Sonnengelbes versprühen.
In jenem stillen Tal, wo Menschen selten,
fühle ich mich geschützt, geborgen
unter Blätterdächern grüner Wildnis.
Schlangenartig windet sich
der Bach abwärts. An seinem Ufer
bleibe ich verweilend stehen,
lausche der Melodie des Wassers,
lerne einzelne Töne unterscheiden,
glaube hier und da Menschenstimmen zu hören.
Melodien, Stille, den Geruch des Wassers,
jegliche Natur ringsum, alles saug ich in mich hinein.
Möchte gedankenfrei nur noch Echo und Körper sein.
Ein leichter Wind kommt auf.
Das junge Buchenvolk, geschmückt
mit lichten Blättern, beginnt zu tanzen.
Wie friedlich ist es hier! Wie ruhig, still,
wo Natur sich selbst entfalten will!
Sobald Seele und Geist zur Ruhe kommen,
wär ich gerne ein Teil von ihr.
Mir würde genügen ein Vergiss-mein-nicht-Blau
wie manchmal der Himmel im Mai. Wow!!!
(„Carolus“ in „poeten.de“ 18.05.20236)
Bin aus dem Haus gegangen,
draußen mich wieder zu finden,
inneren Frieden erlangen.
Blüten von Butterblumen
wie Konfetti gestreut
über sattem Wiesengrün.
Auf dem Weg zum Wald
Ginsterblüten, ungezählt,
Sonnengelbes versprühen.
In jenem stillen Tal, wo Menschen selten,
fühle ich mich geschützt, geborgen
unter Blätterdächern grüner Wildnis.
Schlangenartig windet sich
der Bach abwärts. An seinem Ufer
bleibe ich verweilend stehen,
lausche der Melodie des Wassers,
lerne einzelne Töne unterscheiden,
glaube hier und da Menschenstimmen zu hören.
Melodien, Stille, den Geruch des Wassers,
jegliche Natur ringsum, alles saug ich in mich hinein.
Möchte gedankenfrei nur noch Echo und Körper sein.
Ein leichter Wind kommt auf.
Das junge Buchenvolk, geschmückt
mit lichten Blättern, beginnt zu tanzen.
Wie friedlich ist es hier! Wie ruhig, still,
wo Natur sich selbst entfalten will!
Sobald Seele und Geist zur Ruhe kommen,
wär ich gerne ein Teil von ihr.
Mir würde genügen ein Vergiss-mein-nicht-Blau
wie manchmal der Himmel im Mai. Wow!!!
(„Carolus“ in „poeten.de“ 18.05.20236)