Missbrauchte Geschöpfe?
Da stehen sie, präsentieren sich
stellvertretend für Schönheit
in Duft und Farben, geordnet,
gebündelt im Regal des Supermarktes.
Freude, Herzlichkeit und Glücksgefühle
sollen sie bei gegebenen Anlässen
den Feiernden vermitteln.
Ihr Anblick bleibt zwiespältig für mich.
Denk ich daran, wie sie nach Tagen
achtlos auf den Müll geworfen,
wo ihr Leben verwelkend und farblos endet,
erfasst mich ein unsagbares Mitgefühl
über die Hinfälligkeit des Edlen und Schönen,
in einer Welt, darin ein rasches Vergessen
von Vergangenem in einem rastlos
gewordenen Leben üblich erscheint.
Lieber denk ich an das Dasein
wilder Kräuter. Noch durchleben sie
Wärme, Hitze, Kühle Kälte, Klimakapriolen.
öffnen blühend sich im Frühling wieder.
Ihr Wachstum, ihre Formen, Farben,
ihre Schönheit, ihre Tapferkeit
bewundere ich. Leben sollen sie an ihrem Ort!
Nie sollen sie als Verkaufsobjekt „Blumen“
im Supermarkt erscheinen, um dort ihr
künstlich aufgepäppeltes Leben zu beweinen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 15.05.2026)
Da stehen sie, präsentieren sich
stellvertretend für Schönheit
in Duft und Farben, geordnet,
gebündelt im Regal des Supermarktes.
Freude, Herzlichkeit und Glücksgefühle
sollen sie bei gegebenen Anlässen
den Feiernden vermitteln.
Ihr Anblick bleibt zwiespältig für mich.
Denk ich daran, wie sie nach Tagen
achtlos auf den Müll geworfen,
wo ihr Leben verwelkend und farblos endet,
erfasst mich ein unsagbares Mitgefühl
über die Hinfälligkeit des Edlen und Schönen,
in einer Welt, darin ein rasches Vergessen
von Vergangenem in einem rastlos
gewordenen Leben üblich erscheint.
Lieber denk ich an das Dasein
wilder Kräuter. Noch durchleben sie
Wärme, Hitze, Kühle Kälte, Klimakapriolen.
öffnen blühend sich im Frühling wieder.
Ihr Wachstum, ihre Formen, Farben,
ihre Schönheit, ihre Tapferkeit
bewundere ich. Leben sollen sie an ihrem Ort!
Nie sollen sie als Verkaufsobjekt „Blumen“
im Supermarkt erscheinen, um dort ihr
künstlich aufgepäppeltes Leben zu beweinen.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 15.05.2026)