Die Form dieses Gedichts ist lose von der Rhythmik singhalesischer Kavi-Dichtung inspiriert.
Im Deutschen erscheint sie hier als knappe Vierzeilenbewegung von 4–8–8–4,
hörend angenähert, nicht streng nachgebildet.
Dunkle Gassen
Ölrauch hängt still im Lampenschein
Ein Händler schenkt den süßen Tee
mit müder Hand
Schwarze Pfannen
Curryduft steigt an Mauern hoch
Ein Tuk-Tuk streift den Markt im Lärm
fährt ins Dunkel
Salz in der Luft
Limetten glänzen feucht im Korb
Betel ruht still auf dunklem Holz
im warmen Licht
Der leise Markt
Die Glocke klingt durch Wind und Salz
Ein Hund schläft still am leeren Stand
die Nacht bleibt wach

Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)
Im Deutschen erscheint sie hier als knappe Vierzeilenbewegung von 4–8–8–4,
hörend angenähert, nicht streng nachgebildet.
Dunkle Gassen
Ölrauch hängt still im Lampenschein
Ein Händler schenkt den süßen Tee
mit müder Hand
Schwarze Pfannen
Curryduft steigt an Mauern hoch
Ein Tuk-Tuk streift den Markt im Lärm
fährt ins Dunkel
Salz in der Luft
Limetten glänzen feucht im Korb
Betel ruht still auf dunklem Holz
im warmen Licht
Der leise Markt
Die Glocke klingt durch Wind und Salz
Ein Hund schläft still am leeren Stand
die Nacht bleibt wach

Illustration: KI-generiert (eigene Vorgabe)