An manchen Tagen ist das Licht eine Zumutung.
Alles rückt zu nah.
Die Gedanken laufen voraus, der Körper hält mit,
und der Schlaf ist da, aber nicht brauchbar.
Dann kippt es.
Nicht als großes Ereignis.
Eher wie ein Entzug.
Dinge verlieren ihren Zug,
Sätze ihren Willen,
Nähe ihren Platz.
Was eben noch trug,
steht kurz darauf auf der falschen Seite.
Was Trost hätte sein können, wird Last.
Was gesagt werden wollte, bleibt liegen.
Vielleicht erschöpft
weniger das Extreme
als der Mangel an Verlässlichkeit:
dass nichts seine Temperatur hält.
Dass man nicht einmal sicher sein kann,
ob man gerade spricht
oder nur von etwas in sich gesprochen wird.
Man sitzt im eigenen Leben
und ist doch nicht am richtigen Platz.
Alles rückt zu nah.
Die Gedanken laufen voraus, der Körper hält mit,
und der Schlaf ist da, aber nicht brauchbar.
Dann kippt es.
Nicht als großes Ereignis.
Eher wie ein Entzug.
Dinge verlieren ihren Zug,
Sätze ihren Willen,
Nähe ihren Platz.
Was eben noch trug,
steht kurz darauf auf der falschen Seite.
Was Trost hätte sein können, wird Last.
Was gesagt werden wollte, bleibt liegen.
Vielleicht erschöpft
weniger das Extreme
als der Mangel an Verlässlichkeit:
dass nichts seine Temperatur hält.
Dass man nicht einmal sicher sein kann,
ob man gerade spricht
oder nur von etwas in sich gesprochen wird.
Man sitzt im eigenen Leben
und ist doch nicht am richtigen Platz.