STÄRKE
Ich wünsche mir eine Frau
doch weiss ich ganz genau
wenn mir eine Frau gefällt
und sei Sie auch kein Topmodel
meine Schüchternheit mich quält
was mich stets zum Schweigen hält
Ich nehme wahr wie Männer ticken
„Gehst Du mit mir Kaffee trinken“ ???
Nur bei mir ist es verhext
leide an ei´m Wertkomplex
Ich stell´ mir vor, ich sprech Sie an
„Hallo Du, wie geht es Dir“ ???
Sie fängt an zu lachen dann
„Was willst Du denn bloss von mir“ ???
Ich lüge mir nun Stärke vor
spiel in der Stadt den coolen Macher
bis ich die Schwäche nicht mehr spür´
mein Gespür für mich verlier
von meinem Willen stets getrieben
Nichts ist von mir Selbst geblieben
Ich treib die Täuschung bis zur Farce
glaube Selbst an meine Kraft
weil die Wahrheit ist so hart
mein Bewusstsein sie nicht schafft
Lieber bin ich Schizophren
als meine Kleinheit anzunehm´n
ertrag kein Spott mehr und kein Hohn
leb´ weiter in der Illusion
Doch eines Tages, Gott sei Dank
entschliesse ich mich zu verstehn
ich laufe durch die Stadt, so wertlos
meinem innersten Problem
Mein Herz, es weint
die Tränen laufen
Warum Gott mich so gemacht ???
Doch mein inneres bleibt standhaft
bis die Sonne wieder lacht
Zwei Jahre sind seitdem vergangen
hab meine Schwäche akzeptiert
kann es sowieso nicht ändern
find´ mich gar nicht so verkehrt
Und plötzlich ist mein Herz verzückt
Meine eig´ne Schwäche mich beglückt
bin doch immer so gewesen
Nun kann ich mich Selbst geniessen
Und am nächsten Tage wohl
Polt es in den Gegenpol
Ich strotz vor Kraft und Energie
So Selbstbewusst war ich noch nie
Wenn ich durch die Stadt marschiere
und heimlich einen Blick riskiere
sehe ich die Frauen schauen
Und ich kann mir Selbst vertrauen
geh´ zu irgendeiner hin
und sage zu dem schönen Ding:
„Hallo Du, so ganz allein ???
Ich lade Dich zum Kaffee ein“ !!!
Wer stark sein will
muss Schwäche lieben
Wer gut sein will
muss Böses lieben
Wer stets sich Selber hasst
das Glück niemals erfasst
So wird der Mensch von dem getrieben
was er in Sich will besiegen
denn er will sich stets verbiegen
um den Andern zu gefallen
braucht des Andern widerhallen
als Bestätigung für Sich
Als Belohnung innerlich
Der freie Mensch
er liebt sich Selbst
So unperfekt
und unvollkommen
heute Schüchtern
morgen stark
hat sich Selber angenommen
fliessend bis in alle Zeit
In Liebe für die Ewigkeit
Andreas Wolfgang Vögele
Ich wünsche mir eine Frau
doch weiss ich ganz genau
wenn mir eine Frau gefällt
und sei Sie auch kein Topmodel
meine Schüchternheit mich quält
was mich stets zum Schweigen hält
Ich nehme wahr wie Männer ticken
„Gehst Du mit mir Kaffee trinken“ ???
Nur bei mir ist es verhext
leide an ei´m Wertkomplex
Ich stell´ mir vor, ich sprech Sie an
„Hallo Du, wie geht es Dir“ ???
Sie fängt an zu lachen dann
„Was willst Du denn bloss von mir“ ???
Ich lüge mir nun Stärke vor
spiel in der Stadt den coolen Macher
bis ich die Schwäche nicht mehr spür´
mein Gespür für mich verlier
von meinem Willen stets getrieben
Nichts ist von mir Selbst geblieben
Ich treib die Täuschung bis zur Farce
glaube Selbst an meine Kraft
weil die Wahrheit ist so hart
mein Bewusstsein sie nicht schafft
Lieber bin ich Schizophren
als meine Kleinheit anzunehm´n
ertrag kein Spott mehr und kein Hohn
leb´ weiter in der Illusion
Doch eines Tages, Gott sei Dank
entschliesse ich mich zu verstehn
ich laufe durch die Stadt, so wertlos
meinem innersten Problem
Mein Herz, es weint
die Tränen laufen
Warum Gott mich so gemacht ???
Doch mein inneres bleibt standhaft
bis die Sonne wieder lacht
Zwei Jahre sind seitdem vergangen
hab meine Schwäche akzeptiert
kann es sowieso nicht ändern
find´ mich gar nicht so verkehrt
Und plötzlich ist mein Herz verzückt
Meine eig´ne Schwäche mich beglückt
bin doch immer so gewesen
Nun kann ich mich Selbst geniessen
Und am nächsten Tage wohl
Polt es in den Gegenpol
Ich strotz vor Kraft und Energie
So Selbstbewusst war ich noch nie
Wenn ich durch die Stadt marschiere
und heimlich einen Blick riskiere
sehe ich die Frauen schauen
Und ich kann mir Selbst vertrauen
geh´ zu irgendeiner hin
und sage zu dem schönen Ding:
„Hallo Du, so ganz allein ???
Ich lade Dich zum Kaffee ein“ !!!
Wer stark sein will
muss Schwäche lieben
Wer gut sein will
muss Böses lieben
Wer stets sich Selber hasst
das Glück niemals erfasst
So wird der Mensch von dem getrieben
was er in Sich will besiegen
denn er will sich stets verbiegen
um den Andern zu gefallen
braucht des Andern widerhallen
als Bestätigung für Sich
Als Belohnung innerlich
Der freie Mensch
er liebt sich Selbst
So unperfekt
und unvollkommen
heute Schüchtern
morgen stark
hat sich Selber angenommen
fliessend bis in alle Zeit
In Liebe für die Ewigkeit
Andreas Wolfgang Vögele