Über „Voraus-Setzungen“ eigenen Lebens
Keine Zeit im Frieden, keine im Krieg,
keine in einem strahlendem oder finsterem Zeitalter,
kein Leben, bedrückt mit Krankheit und Leiden,
kein süßes Dasein voller Genuss im Überfluss…
Nichts dergleichen konntest du dir aussuchen
vor deinem Eintritt in die Welt,
weder Gesetze, Gebote, Glauben und Moral,
noch Eltern, ob arm oder vermögend,
die dich gezeugt, dir den Weg
ins Leben geebnet oder erschwert…
Geboren, geworfen in eine Welt
der Gegensätze, des Zwiespältigen, zahlloser
menschlicher und natürlicher Katastrophen,
auf Grund von Misstrauen, der Habsucht, des Neids,
der Feindseligkeit. Mit deiner Geburt bist du
Teil einer kosmischen Ordnung: In ihr müssen Finsternis, Licht und Schönheit als Gaben schöpferischen Geistes miteinander wetteifern und sich ausbalancieren…
Wie du unter deinen Voraussetzungen
dein Leben gestaltest, liegt an dir,
um nach dessen Ablauf eine reiche Ernte
aus geistigenund seelischen Früchte einzufahren.
Bedenke wohl, zurücklassen musst du alles,
Hab und Gut, selbst deinen Körper.
Wohin die Reise geht, weißt du nicht.
Antworten gibt es viele. Deine eigene
musst du finden, um Geist und Seele
ins große Ganze einzugliedern.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 06.03.2026)
Keine Zeit im Frieden, keine im Krieg,
keine in einem strahlendem oder finsterem Zeitalter,
kein Leben, bedrückt mit Krankheit und Leiden,
kein süßes Dasein voller Genuss im Überfluss…
Nichts dergleichen konntest du dir aussuchen
vor deinem Eintritt in die Welt,
weder Gesetze, Gebote, Glauben und Moral,
noch Eltern, ob arm oder vermögend,
die dich gezeugt, dir den Weg
ins Leben geebnet oder erschwert…
Geboren, geworfen in eine Welt
der Gegensätze, des Zwiespältigen, zahlloser
menschlicher und natürlicher Katastrophen,
auf Grund von Misstrauen, der Habsucht, des Neids,
der Feindseligkeit. Mit deiner Geburt bist du
Teil einer kosmischen Ordnung: In ihr müssen Finsternis, Licht und Schönheit als Gaben schöpferischen Geistes miteinander wetteifern und sich ausbalancieren…
Wie du unter deinen Voraussetzungen
dein Leben gestaltest, liegt an dir,
um nach dessen Ablauf eine reiche Ernte
aus geistigenund seelischen Früchte einzufahren.
Bedenke wohl, zurücklassen musst du alles,
Hab und Gut, selbst deinen Körper.
Wohin die Reise geht, weißt du nicht.
Antworten gibt es viele. Deine eigene
musst du finden, um Geist und Seele
ins große Ganze einzugliedern.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 06.03.2026)