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Feedback jeder Art Zwischen Türen und Gewitter

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  • Driekes
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Zwischen Türen und Gewitter

Siebzehn Jahre, schwere Zeit,
Chaos, Lärm und Widrigkeit.
Zwischen Höhen, tiefem Fall,
sag ich leise: Was für Qual.

Mutter taumelt, kämpft um Ruh,
sagt sich ständig: Weiter du.
Jeder Tag ein leiser Krieg,
selten Freude, selten Sieg.

Wann hört all das Chaos auf?
Wann nimmt diese Zeit den Lauf?
Fragen fliegen und ohne Halt,
Antwort bleibt noch zugeknallt.

Trotz dem Sturm wächst still ein Licht,
Unsichtbar und bricht noch nicht.
Eines Tages wenig Streit,
nach der wilden Teenie -zeit.

Doch ein Ende wird noch kommen
und wir lachen, wenn´s vernommen.

© wirbel / C.B.
02.11.2025
 
Zuletzt bearbeitet:
HALLO!
Das Gedicht hat mich zutiefst berührt, da es einer Realität entspricht, die ich und meine Tochter durchmachen mussten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo maridi,
es freut mich wenn es dir gefällt und dich anspricht.
Es wird vielen Eltern so ergehen, die Kinder als Teenager haben. 😕
Keine leichte Zeit....
vielen Dank für dein Feedback....
Lg wirbel

Lieber Horst,
ich danke dir sehr für deine Nachricht, ich habe sie mit Freude erhalten. 😃
Danke für deine Bemühung und für deinen Verbesserungsvorschlag, den ich sehr gerne annehme.. 👍
ganz liebe Grüße
wirbel 🖐️
 
Moin liebe @wirbel,

dein Text bringt diese zermürbende Zwischenzeit gut rüber:
nicht als großes Drama mit Paukenschlag, sondern als Dauerzustand
aus Lärm, Erschöpfung und der Frage, wann es endlich leichter wird.
Gerade dadurch wirkt er glaubwürdig.

Berührt hat mich, dass mitten in all dem trotzdem ein Gegengewicht aufscheint:
„Trotz dem Sturm wächst still ein Licht“
Das ist kein billiger Trost, eher ein vorsichtiger Gedanke gegen die Überforderung –
und genau deshalb trägt er.

Auch die Mutterfigur kommt knapp, aber deutlich an:
taumelnd, kämpfend, weitermachend. Das hat etwas sehr Echtes.

Ein ehrlicher Blick auf eine schwierige Zeit.

Stürme dauern an –
aber sie entscheiden nicht, was bleibt.

Gern gelesen

LG Driekes
 
  • Driekes
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