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Ich klettere auf meiner Reise die Äste hoch, der Wind singt leise in den Blättern such ich nach der Fragen Antwort Schlafgemach   Das goldne Harz auf spröder Rinde zeigt mir den Spiegel zu dem Kinde das ich einst war und wieder werde wenn mich gebiert die Mutter Erde   ein weitres Mal, weil mir die Krone des Weltenbaums, zu Bestlas Sohne verwehrt bleibt, da des Lebens Fäden die die Nornen mir einst webten   nicht bis zu den Sternen reichen mein Wille muss dem Tode weichen  ...
  still liegt er da und gibt sich seinen Tränen hin, weißt du wohin sie rollen wenn er in den Himmel schaut?   sie kullern nicht in Bahnen die Wange hinunter, sondern nehmen den kurzen Weg   über die Seite führen sie einen unsichtbaren, nassen und langen Lidstrich fort, am Ohr vorbei bis tief in den Boden   wässern prächtige Bäume und bringen kunterbunte Blumen wieder zum Blühen  
       Lass deine Seele oefter baumeln                Deine Gedanken weg taumeln                  Fern vom Negativem                  Schwebend im gutem                    Getraenkt in Ruhe          Einfach sein---------im Seelischen Sonnenschein              Lauer warmer Wind der wiegt   Augen geschlossen----nichts sehen oder                            hoeren welch verbiegt                           Grosse Pause                       Dein Herz ist Zuhause              ...
Immer am falschen Ort, mit falschen Menschen, zur falschen Zeit beschreibt meine Einsamkeit. Ein See aus Stimmen schwimmt auf mich zu. Ich lächle ab und zu und scheine zu gefallen. Immer wegrennen mit gequälten Blicken nach hinten, War es dort vielleicht doch angenehmer? Doch der Boden ist verbrannt und die Herzen sind gefroren. Niemals wissen, ob man sich nur eingewöhnen hätte müssen. Kurz verschnaufe ich und werde weiter weggetrieben und ein Teil von mir ist doch dann...
Thema 'Der wurzellose Stamm'
    Der wurzellose Stamm      im Schattenwald der träumenden Untoten von hölzernen Schreien von offenen Augen betrauert mit kaltnassen Fingern unverfroren das Sirren und Flirren lachender Weiher   die monotheistische listige Leier meineidiger Einweiher die im Schutz der Waldbrände heilige Eichen schänden deren rötliche Rinden Wunden heilen   wo der hölzerne Messias sich niederschlägt als Stamm, der weder Früchte trägt noch Schatten spendet hinter steinernen Mauern im...
Unbeholfne Wanderdünen schleppen sich an mir vorbei. Trotzig will die Wüste grünen, Kontinente gehn entzwei. Arten sterben; schon vergessen. Und das Weltall dünnt sich aus. Doch das Schlimmste: Währenddessen fehlst du mir tagein, tagaus.
Schneebedeckt sind Baum und Strauch, Schuppendach und Auto auch, und dazwischen kläfft der Hund. Doch der Schnee ist nicht der Grund, ohne Schnee auf Baum und Strauch kläfft er auch.
in der miesmuschelgischt, im austernschrot, im pelzigen spülsaum vor kap hoorn und navarino island, wo lachskinder in der hohlhehlenbrandung unter firneis begraben sind,   im kieseldickicht, wo rotlappig der seetang schläft, draußen vor den mahlgründen schottergräben und rauchigen trögen, wo schäumend der bruchschill zottiger spanten und rahen zwischen schütterem rost, splitterbohlen und spelzigen planken zu knorpligen domen verwächst,   wo der westwindchoral die gesänge der selknam und...
Jahrtausend neu ergänzt die Zeit welch Werk der Technik allen hold gebautes trotzt der Ewigkeit und uns durchströmt Amper und Volt.   Der Flug zum Mond lässt alle hoffen sind wir die Krönung der Natur Antike Völker übertroffen Ägypter, Griechen, Römer mit Bravur.   Doch darf man, Angesichts der Lage wagen der Stamm der Menschen ist entzweit Aktion und Wirkung zu erfragen denn eine Hälfte hat alles, die andere Leid.   Der Bürgerschaft den Mindestlohn der Vorstand stößt sich dankend satt...
Mitternächtlich tönt der Eule Ruf durch modrig kalte Grabesstille, und es entweicht aus alter Gruft ein fahler Brief als Geisterwille gar säuselnd in die Friedhofsluft:   Auf die Stille folgt - die Frage   „Seid gegrüßt, werter Gruben-Nachbar. Wiewohl ich zu schätzen weiß an Eurer Seit` zu liegen, der einst großer Dichter und achtbar war, so möcht` ich gern erfragen, was denn Eure Meinung sei zu Schreibern, Poeten - sonstgem Exemplar?“   Auf die Frage folgt – die Antwort!   „Dem Tod zum...
Ich lief durch die Gassen die Nacht war noch nicht alt Ich sah eine Kerze flackern in der Schmiede dort am Wald   Ich schlich mich an und lauschte hörte Knechte und den Schmied Der sagte ihnen leise: "Ihr sollt wissen, was geschieht   Der König fordert Teller neue Kelche für den Wein Am Hofe wird gefeiert nächste Woche wird es sein   Er läd ein zum Jahrestag seine Tochter wird vermählt Das weiß keiner der Gäste Wehe dem, der es erzählt."   Der Schmied und seine Knechte hatten jetzt...
Ein älteres Gedicht, das ich bereits 2012 schrieb. Aus aktuellem Anlass überarbeitet. Wie bei manchen meiner älteren Gedichte war auch bei diesem ein 'Auf-den-aktuellen-Stand-bringen' nur begrenzt möglich, dafür ist es zu alt. Aber ich habe mein Bestes getan.     Pantheon   Die Welt gerät notorisch aus dem Lot, sie wird von Geifer, Hass und Neid besetzt, wobei die Menschheit immer mehr verroht. Sagt Thanatos, der seine Sense wetzt! Eirene flieht, von Ares fortgehetzt: Mein Krieg...
  Der Tag, weggeworfen wie alte Kleider: erdbeerfarbener Lippenstift, fremder Schweiß.   Ich spüre deine Küsse auf ihre sommerwarmen Arme an mir herunterperlen.   Aus meinem Traum greife ich nach den flüchtigen Bildern, zu spät. Die Nacht lockt mit Vergessen.   Warme Tränen fressen Rinnsale in das weiße Bett, Schneeflocken fallen weich auf meine Lider.   Die Flammen, die dich tanzend von mir ziehen, verlieren ihre Kraft – vor solchem Winter, und sie vergolden das letzte...
Wasserfälle     Lärmend stürzend in den Abgrund Reißt es mit Geröll und Stein Reibt die Haut des Felsens blutwund Wasser - wütend, klar und rein     Es ergießt sich unter Tosen In den kleinen blauen See Auf ihm liegen Wasserrosen Und die Gischt schäumt weiß wie Schnee     Oh, die wilden Wassermassen Schlagen feurig Wellen auf Und der Felsen kann nicht fassen Diesen rasend Flutenlauf     Doch der gute See, der warme Fängt den Schwall mit seinem Leib Nimmt das Wasser in die Arme Bis es sanft...
Laut ist nicht die Stadt geworden. Laut bin ich. Und in mir überborden, Gesicht um Gesicht. Verdunkeln gröhlende Horden mir Sterne und Mond und Augenlicht.   Einer, der bietet Wunder feil, in betörenden Worten. Sein Ruf, so voller Seelenheil aus scheinheiligen Orten. Ein Geplapper verspricht, in sich Morgen zu horten. Und jeder beruft einen anderen Teil.   Lautstark sind sie. Einerlei. Giganten aus greller Schreierei. Beliebige, knallgelbe Schrei-Kleckserei...
Der Seele Todesstich (Juni 2012)   Ein dunkler Schatten senkt sich kalt auf meinen Geist hernieder und fährt mit tödlicher Gewalt in meine schwachen Glieder.   Mein einz'ger Trost, die Glaubenskraft, vermag nicht mehr zu heilen. Der gute Wille ist erschlafft. Wie lang muss ich noch weilen   als triebige Phantomgestalt in trügerischen Welten, wo einst mein Sehnen Einem galt, das nun will nichts mehr gelten?   Vorbei der Traum; mein Sehnsuchtswahn, der mich ins Unglück stieß! Es war...
Wir plagen uns mit Herzbeschwerden, dagegen hilft kein Zauberkraut. Wir leiden, nichts wird besser werden, und die Symptome jammern laut.   Wir kennen kein probates Mittel. Wir sind allergisch, missgestimmt. Sogar ein Arzt mit Doktortitel, kein Mann, der uns die Schmerzen nimmt.   Dann greifen wir zu Schlaftabletten, und spülen nach mit Bier und Wein. Das wird nicht unsre Wogen glätten. Wir gehen wie die Primel ein.   Wir tragen schwer am Liebeskummer. Wir greifen nach dem Telefon. (Kein...
Der Wand'rer späht ins Tale weit, Vom Berge hoch hin nach der Zeit. Vom Aufstieg müd' er seufzend blickt, durch hohe Nebel weit zurück.   In Bälde doch er gibt es auf, zu suchen nach des Tales Lauf. Denn eilig, kalt, der Mantel graut, bis einsam klingt kein einz'ger Laut.   Und nun der Wand'rer sitzt allein, Glaubt still nun doch verlor'n zu sein, und eine Träne bricht das Licht.   Nicht möglich, da der Schein so fahl, der Abstieg liegt zurück ins Tal, den Pfad nach oben sieht er nicht.
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