Teil 8/8
Drei Blicke
Ich bin allein unterwegs.
Gedankenversunken.
Nach all den verlorenen Tränen,
genieße ich langsam die Stille.
Im Park ist keine Seele.
Nur das Grün tanzt voller Leben.
Ich schließe die Augen,
atme tief den Duft des verregneten Sommers ein.
Und unversehens steht er da.
Drahtig,
durchdringend
und doch anmutig.
Ein Fuchs.
Ohne Scheu
kommt er auf mich zu.
Ich weiche zurück.
Er blickt zu mir auf.
Ich nicke ehrfürchtig,
drehe mich um
und laufe in die andere Richtung.
In der Hoffnung, dass er ungestört bleibt.
Doch hinter mir höre ich ihn
näherkommen.
Oh!
Ich stocke und schließe die Augen -
und
als ich sie öffne -
sitzt er wieder vor mir,
fast schon charmant.
Ein Schmunzeln huscht aus mir.
Seine Augen sind wunderschön-
warm und dunkelgolden
mit tiefgrünem Schimmer.
Wie hell sie jetzt aufleuchten.
Und jetzt erst sehe ich:
Diese Traurigkeit-
diese Sehnsucht-
Diese Augen.
Du -
Und tief in mir weiß ich den Weg.
Wir schlendern gemeinsam.
Ohne zu überlegen,
vom Weg angezogen.
Bis wir vor ihm stehen:
Du -
Du strahlst,
kraulst ihn zärtlich am Kopf.
Auch er springt und kreist um dich herum.
Dein Fuchs und du.
Bis wir uns drei gegenüber stehen.
Eine tiefe Stille entsteht.
Nur unsere Blicke, die im Dreieck wandern.
Deine, seine und meine.
Dann innehalten -
und erkennen,
dass wir alle in dieselben hineinsehen.
"Danke" sagst du.
Und mit dem Wort verweht ihr beide.
Du und dein Fuchs.
Nur ich stehe noch da.
©️ Stephie D. (Mai 2026)
🎶Jeremiah Fraites - Arrival🎶
Drei Blicke
Ich bin allein unterwegs.
Gedankenversunken.
Nach all den verlorenen Tränen,
genieße ich langsam die Stille.
Im Park ist keine Seele.
Nur das Grün tanzt voller Leben.
Ich schließe die Augen,
atme tief den Duft des verregneten Sommers ein.
Und unversehens steht er da.
Drahtig,
durchdringend
und doch anmutig.
Ein Fuchs.
Ohne Scheu
kommt er auf mich zu.
Ich weiche zurück.
Er blickt zu mir auf.
Ich nicke ehrfürchtig,
drehe mich um
und laufe in die andere Richtung.
In der Hoffnung, dass er ungestört bleibt.
Doch hinter mir höre ich ihn
näherkommen.
Oh!
Ich stocke und schließe die Augen -
und
als ich sie öffne -
sitzt er wieder vor mir,
fast schon charmant.
Ein Schmunzeln huscht aus mir.
Seine Augen sind wunderschön-
warm und dunkelgolden
mit tiefgrünem Schimmer.
Wie hell sie jetzt aufleuchten.
Und jetzt erst sehe ich:
Diese Traurigkeit-
diese Sehnsucht-
Diese Augen.
Du -
Und tief in mir weiß ich den Weg.
Wir schlendern gemeinsam.
Ohne zu überlegen,
vom Weg angezogen.
Bis wir vor ihm stehen:
Du -
Du strahlst,
kraulst ihn zärtlich am Kopf.
Auch er springt und kreist um dich herum.
Dein Fuchs und du.
Bis wir uns drei gegenüber stehen.
Eine tiefe Stille entsteht.
Nur unsere Blicke, die im Dreieck wandern.
Deine, seine und meine.
Dann innehalten -
und erkennen,
dass wir alle in dieselben hineinsehen.
"Danke" sagst du.
Und mit dem Wort verweht ihr beide.
Du und dein Fuchs.
Nur ich stehe noch da.
©️ Stephie D. (Mai 2026)
🎶Jeremiah Fraites - Arrival🎶